Sonntag, 31. Oktober 2010

Noch 8 Wochen bis Weihnachten

... und das darf sich Anfang November dann auch schon mal im Design niederschlagen. Oberhalb und unterhalb des weihnachtlichen Musterstreifens habe ich noch eine Biese aus je einer Reihe fester Häkelmaschen in jeder zweiten Strickmasche gehäkelt. Hier das erste weihnachtliche Modell nach seiner Ausarbeitung:


Auch das Modell ZIG ZAG ist gestern komplett fertig geworden und ich habe es abends auf der Geburtstagsfeier von Tante Henny (99) getragen. Es passt genial zu meiner selbst genähten roten Walkfilzjacke.

Samstag, 30. Oktober 2010

Stulpeninflation - thank God it's Friday!

Derzeit geht es mir so, dass, wenn das Wochenende eingeläutet ist, mich nichts mehr halten kann und ich in meiner Kreativwerkstatt wegtauche ... hier ein kleiner Eindruck: STULPENINFLATION!


Zu dem Rotgelblilabunten (KJEKK) habe ich den zweiten Pulswärmer gestrickt, dann gleich wieder einen neuen auf die Strima gewickelt und dabei schon ein wenig an Weihnachten gedacht. Name: CHRISTMAS EVE. Ihr werdet ihn erkennen.
Als ich dann zum gemütlichen Teil überging und auf dem Sofa die Ausarbeitung begann, lag eines der beiden Exemplare links neben mir auf der Sofalehne. Im Augenwinkel sah ich schon etwas Neues ... dreiteilig auch, in der Mitte rot-gemustert, die äußeren Teile in starkem Kontrast, aber heller. Und schon war die nächste Idee geboren: ZIG ZAG (ist leider ein kleines Fehlerchen drin ... finde es aber nun nicht so schlimm und werde sie trotzdem tragen). ZIG ZAG liegen auf dem Foto oben links neben KJEKK - noch nicht konfektioniert. Sie sind inzwischen aber fertig (Foto später) und ich ziehe sie heute zum Pickertessen anlässlich Tante Hennys 99. Geburtstag an. Mal sehen, was ich ihr schenke? Hier:



In meinem "Farbkasten" sieht es ziemlich nach Ebbe aus. Es wird Zeit, dass ich Nachschub besorge ... ob ich mich schon an HIFA rantraue? Hm ... vielleicht noch nicht ... bei Fischer Wolle habe ich im neuen Katalog noch ein paar brauchbare und sehr preiswerte Garne entdeckt (eines zu sogar nur 1,00 € pro 50 g). Ich fühle mich halt noch immer in der Übungsphase.


 

Kommt Zeit, kommt alles ...

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Wunscherfüllungen rücken näher ...

Heute sind sie gekommen, die bei Sabine Bucko bestellten Farbkarten mit fantastisch fein abgestuften Farben. Dieses norwegische Garn geistert schon seit dem Sommer in meiner Seele herum und ich juchzte vor Freude, als ich in der VERENA HERBST 2010 einen Artikel über Sabine Bucko las, die dieses Garn per Internet vertreibt. Zwar bin ich diesen Sommer direkt an der Wollfabrik in Norwegen vorbeigefahren, habe aber nicht so recht realisiert, dass es sich um DIESE ullvarefabrikk handelte. Komisch! Was für eine Fügung von Ereignissen!
In Bergen entdeckte ich das Buch DIKT I MASKER (bei Klick ist der komplette Inhalt zu sehen) von SOLVEIG HISDAL. Später fuhr ich an der HIFA-Wollfabrik vorbei, die das Garn herstellt, das ausschließlich in SOLVEIG HISDALS Buch angegeben wird. Keine Chance, dachte ich im Sommer, dauerhaft an dieses Garn heranzukommen! Norwegen ist nicht EU-Land, ein Versand und die Bezahlung würden sich als äußerst schwierig erweisen.
Dann die Entdeckung von SABINE BUCKO in der VERENA. Es zeigte sich ein Weg auf, doch an dieses wundervolle Garn herankommen zu können.
Und da liegen sie nun, die Farbkarten, die für sich schon eine kleine Kostbarkeit sind (je Garnfabrikat 10 €). Natürlich bestellte ich die Farbkarte für das Harrisville Garn gleich mit. Ebenso fein abgestuft und von sehr hoher Qualität (50 g kosten 8,00 €). Das HIFA-Garn kostet 5,60 € / 50 g bei Sabine Bucko. Aber ich weiß jetzt ... ich kann es bestellen!
Ich fragte per Mail nach: Geeignet für Strickmaschine? - Aber jaaaa!
So sitze ich auf dem Sofa, lasse die Farben in meine Seele gleiten, dort umeinander herumtanzen und freue mich auf den Zeitpunkt, an dem ich mich trauen werde ... DANN müssen meine Strickwerke aber so routiniert über die Nadeln laufen, dass sich der finanzielle Einsatz lohnt. Es soll etwas Besonderes werden ...

Übrigens holte mein Mann den Umschlag mit den Karten aus dem Briefkasten und reichte ihn mir ins Wohnzimmer, wo ich gerade auf dem Sofa saß. Ein merkwürdiger Geruch strömte ganz fein in meine Nase ... hm ... den kenne ich doch? Ich führte den Umschlag an meine Nase ... roch das nicht irgendwie nach Fisch? Nein, nicht so richtig ... oder doch ... ich hatte es: Er roch nach Meer! Ich schaute auf den Absender und las den Herkunftsort: SCHARBEUTZ! Und wo liegt das genau? AN DER OSTSEE! Feine Nase ... gut gemacht! Sie musste es ja erkennen, denn dort habe ich als Kind mal Urlaub mit meinen Eltern gemacht.
Außerdem liegt das nicht weit entfernt von Kiel, von wo aus ich fast jedes Jahr nach Norwegen aufbreche.

Kjekk - ganz schön frech!


Gestern Abend habe ich mir noch ganz was Freches einfallen lassen. Ich wollte Knallbuntes mit Nichtfarben kombinieren. In dem neutralen Bereich sollte etwas Florales erscheinen, die anderen Musterbereiche wollte ich gern in geometrischen Mustern haben. So würden sich die Komponenten kreuzen: Die streng geometrischen Muster in leuchtenden Konträrfarben, das Floral-Natürliche dagegen in neutralen Nichtfarben. Die Trennung sollte sich deutlich abheben. Daher ein leuchtendes Rot.
Andere Farbkombinationen schweben mir schon vor, die eben diesen Kriterien entsprechen.
Ich schaute meine Lochkartenmuster durch. Dort gab es nur ein florales Motiv, das sich auf der Lochkarte nicht genau erkennen ließ. Mir schien es zunächst ein Einzelmotiv zu sein, doch überraschte mich das fertige Strickstück mit einer Blätterranke. Endlich ist mir nun auch der Übergang von schlicht rechts gestrickten Reihen zum Muster korrekt gelungen:
ROT - Schlitten steht rechts - 3 mal glatt rechts hin- und herstricken - Schlitten steht links - mit ROT die Nadeln fürs Musterstricken einrichten (Drehrädchen von N~L auf KC, Lochkarte einsetzen auf Kartenriegelstellung 1, Schlitten nach rechts.
Dann die beiden Musterfarben einfädeln, den Kartenriegel auf Stellung 4, die Mustertaste MC drücken, dann einen Mustersatz abstricken (je nach Lochkarte verschieden).
So sieht dann ein Pulswärmer nach dem Abnehmen von der Maschine auf eine Nadel aus:


Nun werden noch folgende Schritte von Hand ausgeführt:
  1. Arbeiten einer Pikotkante an dem Ende, an dem die Maschen nach dem Abnehmen von der Maschine auf einer Nadel liegen. Dazu stricke ich zuerst in der nächsten rechten Reihe jede 2. und 3. M rechts zusammen. Die Rückreihe wird links abgestrickt. Nun folgen noch zwei weitere Reihen in glatt rechts. In der nächsten rechten Reihe werden immer zwei Maschen rechts zusammengestrickt, danach folgt je 1 Umschlag. Die Rückreihe wird komplett links gestrickt (auch die Umschläge). Es folgen noch 4 Reihen in glatt rechts. In der nächsten Reihe werden alle Maschen abgekettelt. Der Pikotrand wird so umgenäht, dass die Zäckchen genau an der Kante verlaufen.
  2. Arbeiten einer Häkelabschlusskante am anderen Ende des Pulswärmers. Dazu häkele ich in der ersten Reihe (Außenseite vorn) in jede zweite Anschlagsmasche eine feste Masche. Dann wird in diese Maschen eine Reihe Krebsmaschen gehäkelt. Allerdings steche ich dabei etwas tiefer (unter der Vorreihe) ein, als es im Video gezeigt wird. Dadurch wird der Abschluss sehr schön fest.
  3. Hintere Naht zusammennähen
  4. Fäden vernähen ... fertig!
Es wird Zeit, dass ich mir Lochzange und Blankokarten zum Selbststanzen von Mustern zulege!

Montag, 25. Oktober 2010

Wer's mag ...

Erster Schultag nach den Herbstferien ...

Zwei Kolleginnen flogen heute auf meine Pulswärmer. Ich trug die mit dem Namen ABENDSTURM. Eine wollte mir genau die gleich vom Arm abluchsen, aber das wollte ich nicht. Genau nacharbeiten wäre in dem Fall okay. Eine andere hatte pink-violette Kleidung an und fand Pulswärmer mit Armloch besser. So einen habe ich heute mal erprobt ... Technik: langes Knopfloch an der Strickmaschine. Eine ganz schöne Knibbelei.

Diesen heute gefertigten Prototyp werde ich ihr morgen mal vorstellen:


Die Zwischenstreifen sind dunkelblau, was man auf dem Foto nicht so gut erkennen kann. Wenn er ihr gefällt, stricke ich den zweiten noch diese Woche nach. Ich bin gespannt ...


Hier noch ein Detail - das Daumenloch ... gefällt mir noch nicht so richtig ... ob man das auch nachträglich einarbeiten kann? Ganz von Hand? Aber irgendwie sauberer?


Sonntag, 24. Oktober 2010

Information für Interessierte

Ich stricke derzeit mit der Knittax 2000 mit Lochkartenautomatik. Dazu habe ich einen Elektroschlitten und ein Zusatzbett. Beide Zusatzkomponenten habe ich bisher noch nicht eingesetzt. Ich möchte erst mehr Routine bekommen, dann folgt der nächste Schritt. Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut.
Die Strickmaschine gehört mir nicht. Ich habe sie für noch unbestimmte Zeit ausgeliehen und kann sie eventuell auch kaufen. Allerdings liebäugele ich mit einer PC-gesteuerten Maschine. Mal sehen, wie sich das Maschinenstricken bei mir entwickelt. Es ersetzt auf keinen Fall mein Handstricken. Das ist nämlich so schön gemütlich und kann überall praktiziert werden. Stricken mit Strickmaschine macht schon ein bisschen einsam. Ich habe dafür in unserem Hausarbeitsraum einen Tisch stehen, daneben einen zweiten, auf dem ich Krimskrams ablegen kann.



Außerdem habe ich ein paar Kartons dort stehen mit Wolle - sozusagen meinen kreativen Farbkasten.

Der gehört auch hierher ...

Der Schal gehört auch hierher, denn ich habe ihn ebenso mit der Maschine gestrickt, wenn auch schon vor zwei Wochen. Ihn habe ich nach dem Stricken, da er sehr breit war, längs halbiert, an einer Seite zusammengehäkelt und an der anderen Seite eine Schmuckkante aus festen Maschen hochgehäkelt. Daher sind bei diesem Schal Vorder- und Rückseite im gleichen Muster. Bei dem warmen Herbstschal finde ich allerdings gerade den Kontrast zwischen den unterschiedlichen Mustern auf Vorder- und Rückseite besonders reizvoll.


Wendeschal - die Zweite

So, nun will ich für Interessierte, die sich auch mal sowas auf der Maschine stricken möchten - z. B. Silke (??) - ein paar genauere Details zeigen, nachdem der Schal zusammengenäht ist und die Fransen eingearbeitet sind. Erstmal der Schal hier in voller Länge - Vorderseite:


Und einmal gefaltet, damit man Vorder- und Rückseite gleichzeitig sehen kann. Auf diesem Foto sieht man auch einen kleinen Fehler, der sich eingeschlichen hat ohne, dass ich es bemerkt habe - auf der Rückseite, etwas unterhalb der Mitte des Bildes. Ja, Handarbeit lässt sich an solchen Fehlern erkennen ...



Und nun mal ein Nahblick:


Vorderseite: 

Rückseite: 

Und hier zwei Makroaufnahmen, damit man die Häkelkante erkennen kann:


Für die Häkelkante habe ich in jede zweite Randmasche beider Teile gleichzeitig eingestochen, den Faden durchgezogen und eine nicht zu stramm gezogene feste Masche gehäkelt.

Heute Morgen war ich schwer in Versuchung, die Westenidee umzusetzen, und zwar mit diesem Schal. Aber nach einigem Überlegen habe ich doch entschieden, das mit einem neuen Garn durchzuführen. In dem Fall würde ich die Teile auch anders zusammenfügen. Also kamen die Fransen dran ...

Wendeschal

Ich wollte nun mal etwas Größeres auf der Strickmaschine stricken. Dafür kaufte ich mir 2 Knäuel á 100 g Lang Yarns JAWOLL Magic in der Farbe Orangebraun verlaufend (1003 oder 84.0063 ... eines von beiden muss die Farbnummer sein) und 3 Knäuel á 50 g Lang Yarns JAWOLL Magic in der Farbe Orange uni (1022 oder 83.0159). Mir schwebte ein Wendeschal vor, der auf den beiden Seiten verschiedene Muster bekommen sollte. Das Garn war über 20 € teuer. So traute ich mich zuerst nicht. Erst wollte ich beim Musterstricken eine gewisse Routine erlangen.
Nach den 7 Pulswärmerpaaren sollte es nun wohl gelingen.
Für die Rückseite wählte ich ein sehr einfaches Muster mit winzigem Mustersatz. Sie würde nur hervorblitzen, wenn der Schal sich mal etwas drehte. Für die Vorderseite wollte ich das schon bewährte Ornamentmuster verwenden, bei dem ich nach jedem Mustersatz (= 44 R) die Farben (Verlaufsgarn / unifarbiges Garn) jeweils tauschen wollte.
Hier die Lochmusterkarte für die Vorderseite:


Die Rückseite war relativ schnell gestrickt (460 R Länge und 60 M Breite) und auf eine Stricknadel abgenommen. So sieht das Gestrick nun aus wie eine lange Wurst:


Am Rand hatte das Gestrick einige Fehler, weil es mir immer wieder passierte, dass die letzte Masche einer Reihe mal nicht mit abgestrickt wurde. So hängte ich sie von Hand wieder auf, was aber hier und da nicht mehr richtig gelang, weil mir der Fehler erst zu spät auffiel.

Nun musste die Vorderseite her. Dieses Mal passte ich am Rand besser auf. Auch das konsequente Einhängen der Gewichte half, die Randmaschenfehler zu vermeiden.
Da hängt das Stück schon an der Maschine. Zu sehen ist die Kehrseite des Gestricks:


Heute Abend nun häkelte ich die beiden Teile am Rand rundherum zusammen. Dazu steckte ich Vorder- und Rückseite zunächst mit Stecknadeln aufeinander, reihte sie grob mit einem Wollfaden in Kontrastfarbe und häkelte dann den Rand. So blieb beim Häkeln Vorder- und Rückseite immer schön passend zusammen, denn das eingerollte Gestrick ohne diese Maßnahme zusammenzuhäkeln, wäre sicher eine riskante Sache gewesen. Auf dem nächsten Foto sieht das Ergebnis nun aus wie eine Weste. Es ist aber ein Schal, der oben wie ein Kragen umgeschlagen ist. Man sieht so sehr gut das Muster von Vorder- und Rückseite. Beim Drapieren kam ich auf die Idee, mir demnächst auf diese weise mal eine Weste "zusammenzubasteln". Die Idee verursacht schon Freude ...


Nun fehlen dem Schal nur noch Fransen an beiden Enden.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Neue Darstellung

Heute habe ich mir mal Gedanken gemacht, wie ich die Pulswärmer anders im Blog darstellen könnte. Auch die Banderolen wollte ich in eine etwas einheitlichere Form bringen. So zeichnete ich nach meinem Arm und meiner Hand eine Pappschablone, auf die man alle Pulswärmer aufziehen kann. Hier (ausgenommen das Modell SELBU) meine sechs Pulswärmer in neuer Darstellung:





Seit gestern sind auch zwei neue Paare entstanden. Unter den Lochkarten ist eine, die ein Hahnentrittmuster darstellt. Dieses Muster strickte ich einmal in Blau mit Grau und einmal umgekehrt. Den roten Streifen strickte ich in Anlehnung an meinen Karius "Roter Faden im Lebensmeer", den man hier mit Anleitung (in Handstrick) findet. Diese Farbkombination Rot-Grau-Blau liebe ich ganz besonders.


Am Abend dann, als die Sonne unterging, sah der Himmel fast gespenstisch aus. Da entdeckte man Orange in Horizontnähe, ein kleines Himmelsloch in Blau, außerdem Violett- und Türkistöne ... und alles wurde in rasendem Tempo von einer bedrohlichen dunkelrot-violetten Wolkenfront vertrieben. Es begann zu stürmen und ich rannte sofort zu meinem Wollkarton mit den vielen Farben und suchte die passenden heraus. Danach entstand dieses neue Pulswärmerpaar:

So hatte ich es mir stets erträumt ... durch Eindrücke in der äußeren Welt zu Strickkreationen animiert werden und nicht anders können, als sie sofort umzusetzen.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Selbu

Ein wenig inspiriert durch den norwegischen Selbu-Stil habe ich diese Pulswärmer entworfen, die mir eine Freundin fast aus den Händen riss.

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Doch musste sie noch etwas warten, denn Gestricktes, das ich aus der Hand gebe, bekommt immer erst eine Banderole:

Høst - Herbst

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Das neueste Modell, passend zum Herbst - oder passend zu meiner norwegischen Lieblingsjacke ... hier wurde die Stricktechnik schon ganz schön gefordert. Nicht nur durch den Farbwechsel als solchen, sondern auch durch Farbwechsel während der Verwendung einer Lochmusterkarte. Die Rollrändchenkante habe ich nachträglich noch umhäkelt, so dass sie glatt am Arm anliegt.

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Und einmal zum genauen Anschauen:
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Montag, 18. Oktober 2010

My Blue is Green

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Bei diesem Pulswärmer habe ich mich zum ersten Mal so richtig ausgetobt. Ich legte mir ein paar schöne Farben zurecht, es sind zwei Petroltöne (hell und dunkel) und zwei Blautöne (hell und dunkel). Dann suchte ich mir aus den Lochkarten zwei recht neutrale Muster heraus, ein Pünktchenmuster, das man kaum erkennt, denn das helle Blau und das helle Petrol am oberen Rand der Stulpe kontrastieren nur wenig. Das andere neutrale Muster verläuft als Bordüre am oberen und unteren Rand mit jeweils leicht abgewandelter Farbkombination. Für den Hauptteil der Stulpe wählte ich ein markanteres Muster mit 30 Reihen Mustersatz.

Den Beginn dieses Strickstücks gestaltete ich als Rollrändchen, am unteren Ende befindet sich ein von Hand angestrickter Mäusezäckchenrand, für den ich in einer Reihe zunächst jede zweite und dritte Masche zusammenstrickte, dann zwei Reihen glatt rechts strickte, bevor ich die Lochreihe (*2M re zus.str., 1 Umschlag, wdh ab *) strickte. Es folgte eine Rückreihe linker Maschen (auch aus den Umschlägen), dann noch zwei Reihen glatt rechts, dann habe ich abgekettelt und den Abschluss umgeschlagen, so dass die Zäckchen erscheinen. So habe ich dann den Rand hinten angenäht.

Brüsseler Spitze

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Ein etwas längerer Pulswärmer in Anthrazit mit Sand. Nach jeweils einem Mustersatz habe ich die beiden Farben jeweils ausgetauscht. So entstanden drei Mustersätze, wobei der dritte den ersten wiederholt. Die Pikotspitze ist angehäkelt. Der obere Rand besteht nur aus einer abschließenden Reihe gehäkelter fester Maschen. Seinen Namen erhielt der Pulswärmer, weil er mich an feine Spitze erinnert.

Lykkelig Norge - Glückliches Norwegen



Ein Pulswärmer, der mit seinem Norwegermuster die Fröhlichkeit des Sommers zwischen Fjorden und rostroten Häusern widerspiegelt. Um das Hochrutschen des Strickstücks am Arm zu verhindern, wurde ein Fingerbändchen angehäkelt. Die rote Pikotkante wurde ebenso angehäkelt. Das obere Ende besteht aus einem schmalen handgestrickten Bündchen im Rechts-Links-Muster.
Hier gibt es eine sehr genaue Anleitung zum Stricken des Pulswärmers auf der KNITTAX 2000