Donnerstag, 30. Dezember 2010

ARMWARM noch wärmer ...

In der kalten Winterluft ist mir heute so nach Zimt, Kaminfeuer und Kerzenschein. Daher habe ich das Design heute mal für die kalte Jahreszeit etwas abgewandelt. Der Vorlagendesigner leistet da echt gute Dienste!

Montag, 27. Dezember 2010

Weihnachten - die Zeit der Liebe

In den Ferien habe ich auch mal wieder Zeit, an die Kleinsten unter uns Menschen zu denken und für sie tätig zu werden. Ich hatte von diesem Baby-Anzug noch 150 g Wolle übrig, die ich mit der Maschine an einem halben Tag zu einer Frühchendecke verarbeitete. Das ging so locker, dass ich mir von dem Garn (Junghans "Caprino") gern noch mehr bestellen würde. Hier meine erste maschinell gefertigte Frühchendecke:

... mit Liebe gestrickt ...
Das Herzchen habe ich zum Schluss im Maschenstich aufgestickt.

Zwei Paar Pulswärmer sind fertig

Ich hab's gewusst ... sobald die Weihnachtsferien beginnen, kommt hier nicht nur die Post an, sondern es geht auch die Post ab ... gleich zwei Paar Pulswärmer habe ich an einem Tag fertig bekommen. Das erste Paar war erst zur Hälfte fertig, hier nun komplett:


AUSTERMAN "Step" - Fb. 157 - LL 210 m / 50 g


Das andere Paar wollte ich eigentlich verschenken, nachdem ich nun aber hörte, dass das Blau darin doch eher nicht gewünscht war, werde ich das Paar für mich selbst behalten. Es passt wunderbar zu meiner Garderobe. Das Verstricken mit der Maschine war etwas grenzwertig, da dieses Merinogarn doch etwas dicker ist als das sonst verarbeitete Strumpfgarn. Es ging gerade noch ...

Die Pulswärmer verbinden sehr schön Blau-, Beige- und Brauntöne miteinander, wie man hier sieht:

LANA GROSSA "Merino 2000 Print superfein" - LL 160 m / 50 g

Samstag, 11. Dezember 2010

Pulswärmer in Beerentönen

Ein kleiner Auftrag:



Auch diese Pulswärmer sind mit der Maschine gestrickt. Ich habe immer mehrere Reihen Fallmaschenmuster mit 2 Reihen glatt rechts gewechselt, dadurch sehen die Pulswärmer auch in gestrecktem Zustand wie angeschoppt aus. Das bunte Maschenbild gefällt mir persönlich nicht so gut, aber die Auftraggeberin hat sich das Garn selbst ausgesucht.

Samstag, 20. November 2010

HOLY SPIRAL - der Pulswärmer zum Schal

Den zweiten stricke ich morgen früh. Wegen des Verlaufsgarns wird er sicher etwas anders ausfallen. Es bleibt eine kleine Überraschung. Ich habe an der Rollrandseite begonnen. Das Muster ist von der Lochkarte 14, einmal durchgestrickt. Dann habe ich wie bei BLUE DOVE das Fangmaschenmuster gestrickt. Als Garn verwende ich LANG YARNS Jawoll Magic als Verlaufsgarn, dazu MICRO von Fischer-Wolle in Orange.

Schnell genadelt - mit Anleitung


Diese Pulswärmer waren in 20 Minuten von der Maschine. Die Handarbeit daran dauerte erheblich länger. Die Farbe - ein Taubenblau - gab dem Pulswärmer seinen Namen.

Anleitung:

Wickelanschlag: 42 M mit einer beliebigen Farbe von Regia 4-fach, Schlitten rechts
Lochmusterkarte Nr. 1 einsetzen, dabei auf Anfangslinie setzen
Maschenstärke 8 einstellen, Drehschalter auf dem Schlitten steht auf N~L
Kamm und Gewichte einhängen
Schlitten einmal nach links schieben
Drehschalter auf KC drehen und Schlitten einmal nach rechts schieben
Kartenriegel auf Transport (einfache Höhe), beide TUCK-Tasten eindrücken
48 Reihen stricken - Schlitten steht rechts
Lochmusterkarte wechseln von Nr. 1 auf Nr. 2, auf Anfangslinie setzen,
dabei alle anderen Tasten / Drehschalter so lassen, wie sie sind
40 R stricken  - Schlitten steht rechts
PLAIN-Taste drücken, um die Musterfunktion zu löschen
Schlitten einmal nach links schieben
Maschen auf eine Stricknadel nehmen und von Hand abketteln

Konfektionierung:
Bis auf das Daumenloch (s. Foto) werden die Nähte im Maschenstich geschlossen.
Das Daumenloch und beide Ränder des Pulswärmers mit je einer Runde fM umhäkeln, Fäden vernähen - fertig!



Freitag, 19. November 2010

Heißes Pärchen

Die gingen mal ganz schnell und passen zu einem scharz-roten Ringelschal von mir.

Farbenspielerei

Um Euch mal einen Eindruck davon zu vermitteln, wie ich mit meinem "Wollfarbkasten" herumspiele, möchte ich Euch etwas zeigen:


Ich höre Euren Kommentar: "Wie ... öh ... die Garne passen doch gar nicht zu den Farbstreifen ..." Ja, sag' ich doch! Ich müsste mir jetzt mal langsam was von HIFA gönnen. Bis dahin akzeptiere ich die Abweichungen. Die Ergebnisse sind auch immer ganz interessant.
Woher die Farbkombis kommen? Die habe ich mir mit diesem genialen Colorinspirator aus dem Internet zusammengestellt.

Montag, 15. November 2010

Auf einen Blick

Gestern Abend habe ich mal alles, was ich bisher an der Maschine gestrickt habe, auf den Fußboden gelegt. Dabei fehlen allerdings bereits 7 Pulswärmerpaare. Hier die Zusammenschau:

Sonntag, 14. November 2010

Mein heutiges Betthupferl

Der Zahlen hat's vor Mitternacht wohl noch nicht genug:
Gerade eben las ich, dass ich in meinem LUKREATIV-Blog 333 Posts geschrieben habe, in meinem neuen ARMWARM-Blog 22 Posts. Und nun zum Schluss noch ein Betthupferl - eben noch die Fäden vernäht und die Kanten angehäkelt:


Weihnachten rückt heran in Siebenmeilenstiefeln!

Ein bemerkenswerter Tag

Was für ein Tag!
Was für ein Wochenende überhaupt!

Es begann mit einer überaus lauten und freudigen Begegnung am Freitag.

Dazu muss ich erst etwas ausholen:

Während meines Krankenhausaufenthaltes im Januar dieses Jahres durfte ich an einem Tag zum ersten Mal mein Zimmer verlassen. Am Morgen war die Angestellte eines örtlichen Sanitätsgeschäftes in meinem Krankenzimmer aufgetaucht und hatte sich erkundigt, welche Farbe meine Gehhilfen haben sollten. Mittags lagen sie dann auf dem Tisch meines Zimmers - noch eingeschweißt in Folie - nigelnagelneu. Ich war ganz aufgeregt ... ich würde mit diesen Gehhilfen seit meiner ersten Operation (zwei sollten zwecks endgültigen Verschließens meines unterschenkellangen Schnittes noch folgen) zum ersten Mal das Krankenzimmer verlassen können.
Nach vorsichtigen Gehversuchen wagte ich die Tür zu öffnen. Einmal auf den Flur und um die Ecke schauen ... dieses Gefühl - unbeschreiblich!
Und dort stand SIE ... eine Frau in kirschrotem Bademantel, in der Hand an einem Tragegriff einen durchsichtigen Behälter schlenkernd, in dem eine etwas verwässerte rote Flüssigkeit schwappte. Wir sahen uns in die Augen ... und es war geschehen.
Auf der Stelle entspann sich ein Gespräch zwischen uns - über unser beider Malheur, über Lebensmalheur schlechthin, über den Grund unseres Aufenthalts in der Unfallstation dieser Klinik. Sie hatte mehrere Rippen gebrochen, nachdem sie zuhause zwischen Badewanne und Toilette gestürzt war, ich hatte ein Kompartmentsyndrom (Vorsicht - erst schlucken!) und war daher am Unterschenkel operiert worden.
Da ich noch sehr wackelig auf den Beinen war, bat ich sie, ob wir uns zwecks Fortführung des Gesprächs nicht am Ende des Flurs auf die beiden Besucherstühle setzen wollten. Ja, so taten wir es.
Nach kaum einer Viertelstunde meinte sie: "Ich heiße Edda und du?" Sie entschuldigte sich fast für ihren seltenen Namen, den viele nicht kennen würden.
Zu den vielen gehörte allerdings nicht ich. Umgehend erklärte ich ihr, dass mir der Name sehr wohl bekannt sei. Man muss dazu wissen, dass die erste Freundin meiner Kindheit so hieß. Ich war damals noch im Kindergartenalter.
So schnabulierten wir noch eine ganze Weile und verabredeten zukünftige weitere Besuche. Ich muss jetzt nicht erwähnen, dass sich diese über den Krankenhausaufenthalt hinaus erstreckten und auch bisher nicht abgerissen sind.
Edda wohnt eine knappe halbe Stunde mit dem Auto von mir entfernt und im Alltag sehen wir uns nur selten. Sie schreibt keine Mails, also gibt es ab und zu mal ein Telefongespräch, einen Geburtstagsbesuch oder wir schreiben uns auch mal ein Kärtchen, was sie ganz besonders gern tut, weil sie leidenschaftlich gern Sprüchekarten kauft.
An meinem Badezimmerspiegel hängt so eine Karte:

Wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken schmecken.

Nachdem ich nun mal wieder wochenlang nichts hatte von mir hören lassen (ich bin im Gegensatz zu ihr berufstätig und zudem leidenschaftlich "verhobbyt", wie Ihr wisst), stand ich letzte Woche am Mittwoch vor dem Zubettgehen vor dem Spiegel und schaute -  wie jeden Abend -  auf Eddas Karte. Verdorri nochmal, wieder ein Tag vergangen! Wieder nicht bei Edda angerufen! Zu spät ... um Mitternacht ruft man niemanden mehr an. Nicht mal eine gute Freundin. Und doch ... es war nun genug!
Ich ging in mein Büro, suchte eine schöne Briefkarte, schrieb ihr ein paar Zeilen und machte diverse Vorschläge, wann man sich mal wieder sehen könnte. Unter anderem schlug ich eine Begegnung in einem etwa in der Mitte zwischen uns gelegenen Waldcafé vor, wo ich mit meinem Mann fast jeden Freitag Nachmittag das Wochenende einläute.
Den frankierten Brief legte ich im Flur auf ein Tischchen und bat meinen Mann am nächsten Morgen, ihn doch für mich einzustecken. Das war am Donnerstag. Am Abend fragte ich ihn: "Hast du den Brief für mich eingesteckt?!" -  "Ja, hab' ich  ..."
Am Freitag fuhren wir dann in besagtes Café, wo wir auch regelmäßig eine Bekannte treffen, die auch strickt und mit der ich neue Strickideen austausche.
Plötzlich stieß mein Mann mich an und sagte: "Guck mal raus, Edda kommt."
Ich sprang auf ... jubelte vor Freude. Endlich sahen wir uns mal wieder! Es hatte geklappt mit dem Brief! Sie hatte meine Vorschläge gelesen und hatte einen gleich realisiert.
Zu meinem Mann sagte ich: "Wie findest du das denn? Da schreibe ich ihr einen Brief und prompt kommt sie zu einem der vorgeschlagenen Orte."
Daraufhin er: "Den Brief kann sie ja noch gar nicht haben." - "Wieso, du hast ihn doch gestern eingesteckt???" - "Nein, ich habe ihn nur gestern in das Seitenfach meiner Wagentür gesteckt, in den Briefkasten habe ich ihn erst heute Morgen [Freitag] gesteckt."
Ich war platt! Nein, sie konnte ihn wirklich noch nicht haben.
Edda kam rein, juchzte laut auf, wir umarmten uns stürmisch und in einer für das Café sicher nicht kompatiblen Lautstärke. Dann erzählte ich ihr von meinem Brief, den sie noch nicht bekommen hatte.
"DAS IST TELEPATHIE!", rief sie begeistert und umarmte mich nochmals. Wir konnten es kaum fassen ...

So begann dieses Wochenende ... das Einläuten war ein wirklich mystisches Erlebnis.

Doch war das noch nicht alles.

Heute Morgen stand ich wieder vor besagtem Badezimmerspieel und betrachtete die Karte von Edda: Wer Schmetterlinge lachen hört ... hi hi hi ...
Da kam mir plötzlich eine Idee. Ich sah vor meinem geistigen Auge ein Strickstück, ein Schmuckstück für den Hals aus Wolle, das ich mit der Strima fertigen könnte. Ich hatte noch ein Restknäuel meliertes Garn in Schwarz-Weiß. Dazu gehörten einfach alle Regenbogenfarben. Alles, was dann kam, lief ab wie von höherer Hand geführt.

Ich trocknete mir zügig die Haare und verschwand in meinem Strickstudio. Männe lag noch schlummernd im Bett. Ich war nur so früh aufgestanden, weil ich vor dem Frühstück schon so viele dienstliche Aufgaben für den Unterricht morgen - am Montag - schaffen wollte wie möglich, doch kam es dann ganz anders.
Ich buddelte in meinen Farbkästen ... ja, ich fand sie alle, die sieben Regenbogenfarben. Auch noch alle von einer Garnqualität. Wie jetzt weiter? Ich überlegte nicht lange, es kam mir alles wie zugeflogen. Ich setzte mich an die Maschine und überlegte mir, wie dick das eingerollte Band werden sollte. Dazu nahm ich ganz grob Maß an meinem Karius NORDICA. 20 Maschen würden reichen. Dann überlegte ich, wie die Farben angeordnet werden sollten. Kein Problem ... wie die Farben des Regenbogens halt. Für die Reihenzahl wählte ich 56, das entsprach einem Stück an meinem Karius, das ich für richtig hielt. Und schon legte ich los. Es ging unwahrscheinlich schnell. Die Maschine machte keinen Fehler. Ich hatte meine Morgenschulterarmgymnastik und freute mich über das Farbenspiel. Immer, wenn ein farbiger Abschnitt fertig war, knotete ich die entstehende Schnur einmal und strickte weiter. Nachdem alle Farben einmal verstrickt waren, nahm ich die Maschen auf eine Nadel und nähte nach sorgfältigem Sortieren von Anfang und Ende der Schnur das Strickstück im Maschenstich zusammen.
Ich legte es mir dreifach um den Hals ... wow! Ein Schmuckstück, das ich einfach mal so vor dem Sonntagsfrühstück kreiiert und fabriziert habe. Was für ein Tag!
Ich zog mich noch einmal um. Dazu gehörte nun etwas Schwarzes oder bestenfalls Graues. Meinen lieben Mann überraschte ich am Frühstückstisch mit einem vorher noch nicht da gewesenen Anblick. Er fand's schön, das neue Schmuckstück - gefertigt aus ein paar Resten, von denen keiner vorzeitig zur Neige ging. Aus jedem Rest ließen sich die erforderlichen 56 Reihen stricken.

Am Nachmittag war ich mit meinen dienstlichen Aufgaben so flugs fortgeschritten, dass ich es mir erlauben konnte, mit meinem Mann einen kleinen Ausflug in die Natur zu unternehmen. Vorher nochmal zum Spiegel ... sitzt das Haar? Okay ... aber das Schmuckstück ist so eng am Rollkragen - kann man das nicht anders machen?

Und dann passierte wieder etwas Verrücktes:
Ich nahm den Endlosschlauch vom Hals, drehte ihn irgendwie anders, legte ihn wieder um und sah, dass sich von selbst eine bemerkenswerte Anordnung ergeben hatte. Ja, die 7 ist irgendwie doch eine heilige Zahl. Unten hatte ich nun den gelben Knoten vor der Brust, an den beiden Seiten jeweils zwei im Farbenkreis eher voneinander entfernte Farbenpaare: Grün+Violett, Rot+Türkis, Orange+Indigo. So hatte es sich ganz zufällig (oder wie von einer höheren Macht gelenkt) ergeben.

Nun muss man noch wissen, dass für mich die Farbe GELB (Sonne) und die Zahl 7 eine besondere Bedeutung haben. Die 7 ist nicht nur meine Hausnummer, sie begegnet mir auch in vielen anderen Zusammenhängen und heute gleich doppelt, denn wir haben schließlich den 14.11.! Das Herz unseres Hauses - die Diele - ist sonnengelb gestrichen und keine andere Farbe wäre dort für mich denkbar. Und ... schon bemerkt? Die 56 (Reihen) beinhalten gleich 8 mal ( = Zahl der Unendlichkeit) die 7.

Hier kommt nun endlich das gestrickte Werk:


Auf dem Hintergrund habe ich - für Interessierte - das heutige Tages-Kin im Maya-Kalender eingefügt. Auch darin liegt Zahlenmagie, denn mein Geburtstag ist am 20.2. (englisch umgekehrt, nämlich 2-20 geschrieben), der Name des Kins passt ebenso wie A... auf Nachttöpfchen. Und dann der erklärende Text zur Tagesenergie ... wen solcherlei interessiert, der kann hier lesen. Dazu das Datum links eingeben: 14.11.2010.

JETZT gerade ist es 20:22 und auf dem Rückweg vom heutigen Ausflug machte mich mein lieber Mann zur Krönung der Story noch auf einen schnapsigen Tachostand unseres Autos aufmerksam:

154 451

Und all das habe ich nicht erfunden, sondern so erzählt, wie es sich zutrug.

Als wir übrigens von unserem Ausflug wieder zurückkehrten und die Haustür aufschließen wollten, stellten wir fest, dass ich sie zwar zweimal abgeschlossen hatte, aber ohne dass vorher das Schloss eingeschnappt war. So hatte sie mindestens zwei Stunden lang angelehnt gestanden und der gute Geist des Hauses hatte dafür gesorgt, dass es unbemerkt geblieben war. Au weia! Nie wieder ...

Zum Schluss noch ein Eindruck davon, wie das Stück zur Kleidung aussieht:


Sollte Interesse bestehen, kann ich auch zu diesem Strickschmuck eine Anleitung einstellen (Material, Bezugsquelle und Vorgehensweise mit der Strickmaschine). Natürlich lassen sich die Farben auch beliebig auswechseln.

Samstag, 13. November 2010

Winter-Design

Die Restzeit bis Weihnachten schmilzt dahin wie Schnee im Frühling. Aber so weit sind wir ja noch gar nicht fortgeschritten. Heute habe ich mir einen Tag fürs Stricken frei gehalten, dafür sind am Sonntag die Schularbeiten dran. Ich wollte mal sehen, wie viele Pulswärmer ich wohl an einem Tag fertig bekommen kann. So wählte ich ein winterliches Motiv als Lochkarte, das ich in verschiedenen Farben stricken wollte. Hier die erste Variation:


Naturweiß sollte den Schnee darstellen, die anderen Farben erklären sich von selbst. Hier der fertig konfektionierte Pulswärmer an meiner Papphand (habt Ihr auch Papphände? *lach*):


Ich strickte den Musterrapport zwei Mal, ergänzte an der unteren Seite die bekannte Pikotkante und an der oberen Seite eine Reihe feste Häkelmaschen und eine Reihe Krebsmaschen. Wie man sieht, bin ich in der Mutation zum Julenisse schon ein ganzes Stück weit fortgeschritten Auch meine Seele färbt sich langsam rot-weiß-grau-grün. ;-)



Sofort nach der Fertigstellung der WINTER LOVE wickelte ich einen neuen Anschlag. Dieses Mal wollte ich nur Nichtfarben verwenden. Was hier blau schimmert, ist die Unterlage, der Bezug des Bügelbretts. Die Farbwahl ist nicht gelungen, finde ich, denn man erkennt die Häuschen nicht mehr. Das Blaugrau setzt sich von dem Braun nicht genügend ab. Egal, dann stellt es eben keine Häuser dar, sondern einfach eine die Tannen umgebende Musterbordüre. Da die Farben an Pfefferkuchen erinnern, wählte ich einen entsprechenden Namen:



Diese Pulswärmer passen gut zu Garderobe in Beige-Braun-Natur:


Das letzte Design nannte ich DEUTSCHE WEIHNACHT, weil zwar die Sterne am Himmel (gelb) leuchten, die Hausdächer und Tannen aber ohne Schnee sind. Wie meistens bei uns zu Weihnachten. Diese Pulswärmervariante ist die kürzeste. Sie habe ich noch nicht konfektioniert.

 

So entstanden heute drei Paar Pulswärmer, eins in ganz langer, eins in mittellanger, eins in kurzer Variante. Der letzte - finde ich - wäre in seiner realen Farbgebung auch gut für Kinder geeignet.

Besteht Interesse an einer differenzierten Anleitung zu dieser Pulswärmerserie inklusive Lochmuster? Dann würde ich das mal als pdf-Datei ausarbeiten und hier im Blog veröffentlichen.

Donnerstag, 11. November 2010

Eine Nadel und neue Träume

Heute rief mich die Besitzerin der Leih-Strima an ... die defekte und von ihr nachbestellte Nadel zum Elektrikschlitten ist angekommen. Vorgeführt hatte sie mir ja den Schlitten schon, im Leerlauf (ohne Nadel). Der kann dann wohl ganz allein abarbeiten, was man voreingestellt hat - Masche für Masche ... und ich kann weggehen und meine Schularbeiten machen. Also immer schön hin und her zwischen Büro und Strickstudio. Dabei habe ich noch nicht mal das Doppelbett erprobt, aber ich ziehe wohl den Elektroschlitten erstmal vor. Gut, dass morgen das Wochenende beginnt ... Strickzeiterweiterung!

Sonntag, 7. November 2010

Design NORDICA erweitert

Heute habe ich die zum Karius passenden Pulswärmer fertig bekommen. Sie sind eigentlich zu eng geworden, denn ich kann sie nur mit Mühe über die Hand ziehen. Am Arm sitzen sie gut. Also bleiben sie so. Die Kante ist eine andere Pikotvariante.

Anleitung:
Eine Reihe fester Maschen dient als Basis.
Man häkelt dann am Beginn der Reihe *2 LM, dann in die erste fM 3 Stäbchen,
dann 2-3 fM der Vorreihe überspringen und in die nächste M eine fM häkeln;
die Stäbchen immer in dieselbe Masche der Vorreihe häkeln, in die man die fM gehäkelt hat
wdh. ab *



Mein Mann schlug heute vor, ich solle im gleichen Design auch noch ein Stirnband fertigen - danke - eine gute Idee!

Weekend Production

Um sieben Pulswärmerpaare bin ich inzwischen ärmer, um Zufriedenheit dagegen reicher, denn ich habe einigen Menschen damit eine Freude machen können. Ob es im Kollegium ist oder im Stricktreff im Städtchen ... die Dinger werden gegriffen, über die Hand gezogen: "Die geb' ich nicht mehr her - das sind meine!" Mit einer Geste, bei der die Hände vor die Brust gehalten werden und mit einem Gesichtsausdruck, der sagt: "Hach, die nimmt mir keiner mehr!"
Heute wurde nachproduziert:


BLUE WAVE habe ich mit hochgehängten Maschen angefertigt. Jede Biese besteht aus 8 Reihen, die ich Masche für Masche von unten her wieder auf die Nadeln gehängt habe. Dabei entstand eine Reihe mit je zwei Maschen auf den Nadeln, die ich dann mit der nächsten Reihe zusammen abgestrickt habe. Eine etwas kniffelige Arbeit, die auch viel Zeit kostete ... Handarbeit eben. Hier hatte ich das schon einmal ausprobiert, allerdings ohne Muster in den Zwischenräumen.


Das folgende Modell wurde nun schon vier Mal gewünscht - offensichtlich ein Erfolgsmodell ... es soll am Freitag zu einem Geburtstag verschenkt werden.


Morgen wird noch das zweite Exemplar von BLUE WAVE angefertigt, dann ist erstmal wieder ein bisschen Pause, weil Dienstliches ansteht.

Dienstag, 2. November 2010

Ein Schmuckstück

Da ist er nun ... fertig konfektioniert. Zum Schluss entdeckte ich noch, dass man den einen Zopf mit Bommel durch das obere Ende des anderen stecken kann. Dann baumeln die Enden nicht so dumm in der Gegend herum. Bei karinsocke entdeckte ich übrigens eine Anleitung für Stricklieselkordeln, die man mit Maschine stricken kann. Danke, liebe Karin! Leider sind auch in dieser Anleitung die Bilder nicht mehr sichtbar, obwohl ich sie noch vor wenigen Tagen dort sah. Aber man versteht es ja auch so.
Also, die beiden Zöpfe habe ich auf die bei Karin beschriebene Weise an der Maschine gestrickt - schön eine Kordel nach der anderen und sie anschließend jeweils auf eine Hilfsnadel genommen. Dann habe ich sie alle nebeneinander wieder aufgehängt und über alle 12 Maschen den Karius gestrickt. Auf der anderen Seite natürlich anders herum. War das ein schönes Gefühl, nach dieser anstrengenden Arbeit nur noch die drei Kordeln zu ritschratschen!

So macht Stricken riesigen Spaß!
Was ich dabei am meisten mag: Augen schließen und ein Strickstück "sehen", dann in die Farbpötte (Wollvorratkartons) greifen und herumspielen. Anschließend einen groben Plan zeichnen oder einfach anfangen und beim Abnehmen überraschen lassen. Hach ... schönes Hobby!

Zum Schluss noch ein kleines Spielchen für die Augen: Wo ist der Karius?


Montag, 1. November 2010

Ganz schnell noch ...

Den muss ich Euch noch schnell zeigen, obwohl ich schon halb auf dem Weg ins Bett bin. Gestrickt heute zwischen 17 und 22 Uhr ... und schöner geworden, als er mir vorgeschwebt hatte. Konfektionierung fehlt noch ... egal ... täterätää ... da isser:

Es war sehr anstrengend. Mehrmals musste ich doofe Fehler korrigieren, die aus Unachtsamkeit erwuchsen. Mir fehlt einfach noch die Routine. Es musste alle 4 Reihen die Farbe gewechselt werden, den Faden der Zweitfarbe habe ich in jeder zweiten Reihe mit um die letzte Nadel gewickelt, damit er im Rand verschwindet, alle 4 Reihen kam eine Masche dazu bzw. weg, dann verwickelte sich der Fadenzulauf dauernd, so dass ich über längere Strecken auch noch den einen Faden aus dem Fadenhalter nehmen musste, um ihn von dem anderen wieder zu befreien. Uff ... ein gehöriges Stück anstrengende Arbeit ... aber wenn man das fertige Stück dann um den Hals legt ... aaaaaaaah ... alles wieder gut!
Jetzt weiß ich auch, warum Designstrickware so teuer ist ... selbst, wenn die Maschinen mehr von alleine machen ...

Nun kann ich gut schlafen. Gute Nacht!

Sonntag, 31. Oktober 2010

Noch 8 Wochen bis Weihnachten

... und das darf sich Anfang November dann auch schon mal im Design niederschlagen. Oberhalb und unterhalb des weihnachtlichen Musterstreifens habe ich noch eine Biese aus je einer Reihe fester Häkelmaschen in jeder zweiten Strickmasche gehäkelt. Hier das erste weihnachtliche Modell nach seiner Ausarbeitung:


Auch das Modell ZIG ZAG ist gestern komplett fertig geworden und ich habe es abends auf der Geburtstagsfeier von Tante Henny (99) getragen. Es passt genial zu meiner selbst genähten roten Walkfilzjacke.

Samstag, 30. Oktober 2010

Stulpeninflation - thank God it's Friday!

Derzeit geht es mir so, dass, wenn das Wochenende eingeläutet ist, mich nichts mehr halten kann und ich in meiner Kreativwerkstatt wegtauche ... hier ein kleiner Eindruck: STULPENINFLATION!


Zu dem Rotgelblilabunten (KJEKK) habe ich den zweiten Pulswärmer gestrickt, dann gleich wieder einen neuen auf die Strima gewickelt und dabei schon ein wenig an Weihnachten gedacht. Name: CHRISTMAS EVE. Ihr werdet ihn erkennen.
Als ich dann zum gemütlichen Teil überging und auf dem Sofa die Ausarbeitung begann, lag eines der beiden Exemplare links neben mir auf der Sofalehne. Im Augenwinkel sah ich schon etwas Neues ... dreiteilig auch, in der Mitte rot-gemustert, die äußeren Teile in starkem Kontrast, aber heller. Und schon war die nächste Idee geboren: ZIG ZAG (ist leider ein kleines Fehlerchen drin ... finde es aber nun nicht so schlimm und werde sie trotzdem tragen). ZIG ZAG liegen auf dem Foto oben links neben KJEKK - noch nicht konfektioniert. Sie sind inzwischen aber fertig (Foto später) und ich ziehe sie heute zum Pickertessen anlässlich Tante Hennys 99. Geburtstag an. Mal sehen, was ich ihr schenke? Hier:



In meinem "Farbkasten" sieht es ziemlich nach Ebbe aus. Es wird Zeit, dass ich Nachschub besorge ... ob ich mich schon an HIFA rantraue? Hm ... vielleicht noch nicht ... bei Fischer Wolle habe ich im neuen Katalog noch ein paar brauchbare und sehr preiswerte Garne entdeckt (eines zu sogar nur 1,00 € pro 50 g). Ich fühle mich halt noch immer in der Übungsphase.


 

Kommt Zeit, kommt alles ...

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Wunscherfüllungen rücken näher ...

Heute sind sie gekommen, die bei Sabine Bucko bestellten Farbkarten mit fantastisch fein abgestuften Farben. Dieses norwegische Garn geistert schon seit dem Sommer in meiner Seele herum und ich juchzte vor Freude, als ich in der VERENA HERBST 2010 einen Artikel über Sabine Bucko las, die dieses Garn per Internet vertreibt. Zwar bin ich diesen Sommer direkt an der Wollfabrik in Norwegen vorbeigefahren, habe aber nicht so recht realisiert, dass es sich um DIESE ullvarefabrikk handelte. Komisch! Was für eine Fügung von Ereignissen!
In Bergen entdeckte ich das Buch DIKT I MASKER (bei Klick ist der komplette Inhalt zu sehen) von SOLVEIG HISDAL. Später fuhr ich an der HIFA-Wollfabrik vorbei, die das Garn herstellt, das ausschließlich in SOLVEIG HISDALS Buch angegeben wird. Keine Chance, dachte ich im Sommer, dauerhaft an dieses Garn heranzukommen! Norwegen ist nicht EU-Land, ein Versand und die Bezahlung würden sich als äußerst schwierig erweisen.
Dann die Entdeckung von SABINE BUCKO in der VERENA. Es zeigte sich ein Weg auf, doch an dieses wundervolle Garn herankommen zu können.
Und da liegen sie nun, die Farbkarten, die für sich schon eine kleine Kostbarkeit sind (je Garnfabrikat 10 €). Natürlich bestellte ich die Farbkarte für das Harrisville Garn gleich mit. Ebenso fein abgestuft und von sehr hoher Qualität (50 g kosten 8,00 €). Das HIFA-Garn kostet 5,60 € / 50 g bei Sabine Bucko. Aber ich weiß jetzt ... ich kann es bestellen!
Ich fragte per Mail nach: Geeignet für Strickmaschine? - Aber jaaaa!
So sitze ich auf dem Sofa, lasse die Farben in meine Seele gleiten, dort umeinander herumtanzen und freue mich auf den Zeitpunkt, an dem ich mich trauen werde ... DANN müssen meine Strickwerke aber so routiniert über die Nadeln laufen, dass sich der finanzielle Einsatz lohnt. Es soll etwas Besonderes werden ...

Übrigens holte mein Mann den Umschlag mit den Karten aus dem Briefkasten und reichte ihn mir ins Wohnzimmer, wo ich gerade auf dem Sofa saß. Ein merkwürdiger Geruch strömte ganz fein in meine Nase ... hm ... den kenne ich doch? Ich führte den Umschlag an meine Nase ... roch das nicht irgendwie nach Fisch? Nein, nicht so richtig ... oder doch ... ich hatte es: Er roch nach Meer! Ich schaute auf den Absender und las den Herkunftsort: SCHARBEUTZ! Und wo liegt das genau? AN DER OSTSEE! Feine Nase ... gut gemacht! Sie musste es ja erkennen, denn dort habe ich als Kind mal Urlaub mit meinen Eltern gemacht.
Außerdem liegt das nicht weit entfernt von Kiel, von wo aus ich fast jedes Jahr nach Norwegen aufbreche.

Kjekk - ganz schön frech!


Gestern Abend habe ich mir noch ganz was Freches einfallen lassen. Ich wollte Knallbuntes mit Nichtfarben kombinieren. In dem neutralen Bereich sollte etwas Florales erscheinen, die anderen Musterbereiche wollte ich gern in geometrischen Mustern haben. So würden sich die Komponenten kreuzen: Die streng geometrischen Muster in leuchtenden Konträrfarben, das Floral-Natürliche dagegen in neutralen Nichtfarben. Die Trennung sollte sich deutlich abheben. Daher ein leuchtendes Rot.
Andere Farbkombinationen schweben mir schon vor, die eben diesen Kriterien entsprechen.
Ich schaute meine Lochkartenmuster durch. Dort gab es nur ein florales Motiv, das sich auf der Lochkarte nicht genau erkennen ließ. Mir schien es zunächst ein Einzelmotiv zu sein, doch überraschte mich das fertige Strickstück mit einer Blätterranke. Endlich ist mir nun auch der Übergang von schlicht rechts gestrickten Reihen zum Muster korrekt gelungen:
ROT - Schlitten steht rechts - 3 mal glatt rechts hin- und herstricken - Schlitten steht links - mit ROT die Nadeln fürs Musterstricken einrichten (Drehrädchen von N~L auf KC, Lochkarte einsetzen auf Kartenriegelstellung 1, Schlitten nach rechts.
Dann die beiden Musterfarben einfädeln, den Kartenriegel auf Stellung 4, die Mustertaste MC drücken, dann einen Mustersatz abstricken (je nach Lochkarte verschieden).
So sieht dann ein Pulswärmer nach dem Abnehmen von der Maschine auf eine Nadel aus:


Nun werden noch folgende Schritte von Hand ausgeführt:
  1. Arbeiten einer Pikotkante an dem Ende, an dem die Maschen nach dem Abnehmen von der Maschine auf einer Nadel liegen. Dazu stricke ich zuerst in der nächsten rechten Reihe jede 2. und 3. M rechts zusammen. Die Rückreihe wird links abgestrickt. Nun folgen noch zwei weitere Reihen in glatt rechts. In der nächsten rechten Reihe werden immer zwei Maschen rechts zusammengestrickt, danach folgt je 1 Umschlag. Die Rückreihe wird komplett links gestrickt (auch die Umschläge). Es folgen noch 4 Reihen in glatt rechts. In der nächsten Reihe werden alle Maschen abgekettelt. Der Pikotrand wird so umgenäht, dass die Zäckchen genau an der Kante verlaufen.
  2. Arbeiten einer Häkelabschlusskante am anderen Ende des Pulswärmers. Dazu häkele ich in der ersten Reihe (Außenseite vorn) in jede zweite Anschlagsmasche eine feste Masche. Dann wird in diese Maschen eine Reihe Krebsmaschen gehäkelt. Allerdings steche ich dabei etwas tiefer (unter der Vorreihe) ein, als es im Video gezeigt wird. Dadurch wird der Abschluss sehr schön fest.
  3. Hintere Naht zusammennähen
  4. Fäden vernähen ... fertig!
Es wird Zeit, dass ich mir Lochzange und Blankokarten zum Selbststanzen von Mustern zulege!

Montag, 25. Oktober 2010

Wer's mag ...

Erster Schultag nach den Herbstferien ...

Zwei Kolleginnen flogen heute auf meine Pulswärmer. Ich trug die mit dem Namen ABENDSTURM. Eine wollte mir genau die gleich vom Arm abluchsen, aber das wollte ich nicht. Genau nacharbeiten wäre in dem Fall okay. Eine andere hatte pink-violette Kleidung an und fand Pulswärmer mit Armloch besser. So einen habe ich heute mal erprobt ... Technik: langes Knopfloch an der Strickmaschine. Eine ganz schöne Knibbelei.

Diesen heute gefertigten Prototyp werde ich ihr morgen mal vorstellen:


Die Zwischenstreifen sind dunkelblau, was man auf dem Foto nicht so gut erkennen kann. Wenn er ihr gefällt, stricke ich den zweiten noch diese Woche nach. Ich bin gespannt ...


Hier noch ein Detail - das Daumenloch ... gefällt mir noch nicht so richtig ... ob man das auch nachträglich einarbeiten kann? Ganz von Hand? Aber irgendwie sauberer?


Sonntag, 24. Oktober 2010

Information für Interessierte

Ich stricke derzeit mit der Knittax 2000 mit Lochkartenautomatik. Dazu habe ich einen Elektroschlitten und ein Zusatzbett. Beide Zusatzkomponenten habe ich bisher noch nicht eingesetzt. Ich möchte erst mehr Routine bekommen, dann folgt der nächste Schritt. Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut.
Die Strickmaschine gehört mir nicht. Ich habe sie für noch unbestimmte Zeit ausgeliehen und kann sie eventuell auch kaufen. Allerdings liebäugele ich mit einer PC-gesteuerten Maschine. Mal sehen, wie sich das Maschinenstricken bei mir entwickelt. Es ersetzt auf keinen Fall mein Handstricken. Das ist nämlich so schön gemütlich und kann überall praktiziert werden. Stricken mit Strickmaschine macht schon ein bisschen einsam. Ich habe dafür in unserem Hausarbeitsraum einen Tisch stehen, daneben einen zweiten, auf dem ich Krimskrams ablegen kann.



Außerdem habe ich ein paar Kartons dort stehen mit Wolle - sozusagen meinen kreativen Farbkasten.

Der gehört auch hierher ...

Der Schal gehört auch hierher, denn ich habe ihn ebenso mit der Maschine gestrickt, wenn auch schon vor zwei Wochen. Ihn habe ich nach dem Stricken, da er sehr breit war, längs halbiert, an einer Seite zusammengehäkelt und an der anderen Seite eine Schmuckkante aus festen Maschen hochgehäkelt. Daher sind bei diesem Schal Vorder- und Rückseite im gleichen Muster. Bei dem warmen Herbstschal finde ich allerdings gerade den Kontrast zwischen den unterschiedlichen Mustern auf Vorder- und Rückseite besonders reizvoll.


Wendeschal - die Zweite

So, nun will ich für Interessierte, die sich auch mal sowas auf der Maschine stricken möchten - z. B. Silke (??) - ein paar genauere Details zeigen, nachdem der Schal zusammengenäht ist und die Fransen eingearbeitet sind. Erstmal der Schal hier in voller Länge - Vorderseite:


Und einmal gefaltet, damit man Vorder- und Rückseite gleichzeitig sehen kann. Auf diesem Foto sieht man auch einen kleinen Fehler, der sich eingeschlichen hat ohne, dass ich es bemerkt habe - auf der Rückseite, etwas unterhalb der Mitte des Bildes. Ja, Handarbeit lässt sich an solchen Fehlern erkennen ...



Und nun mal ein Nahblick:


Vorderseite: 

Rückseite: 

Und hier zwei Makroaufnahmen, damit man die Häkelkante erkennen kann:


Für die Häkelkante habe ich in jede zweite Randmasche beider Teile gleichzeitig eingestochen, den Faden durchgezogen und eine nicht zu stramm gezogene feste Masche gehäkelt.

Heute Morgen war ich schwer in Versuchung, die Westenidee umzusetzen, und zwar mit diesem Schal. Aber nach einigem Überlegen habe ich doch entschieden, das mit einem neuen Garn durchzuführen. In dem Fall würde ich die Teile auch anders zusammenfügen. Also kamen die Fransen dran ...